EUROGEO Regional STEAME Academy

Europäische Gesellschaft der Geographen

Die Hauptziele der Europäischen Vereinigung der Geographen (EUROGEO) sind die Förderung des Status der Geographie durch:

  • Organisation von Veranstaltungen und Aktivitäten für Mitglieder
  • Forschung betreiben
  • Erstellung von Publikationen für Mitglieder
  • Geographen und Geographinnen in ihrer beruflichen Tätigkeit und Karriere unterstützen
  • Identifizierung und Förderung bewährter Verfahren
  • Lobbyarbeit auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene
  • Ratschläge zur Geographie geben
  • Empfehlungen für Entscheidungsträger aussprechen

EUROGEO setzt sich für die effektive Nutzung offener geographischer Informationen ein und nutzt diese, um zu Bereichen wie Demographie und Migration, Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Entwicklung sowie städtische und ländliche Herausforderungen, Risiken, Landschaft, Armut, Demokratie und Bürgerbeteiligung beizutragen.

EUROGEO fördert die Bedeutung der geographischen Bildung und des raumbezogenen Denkens als Beitrag zur Entwicklung eines besseren Verständnisses unserer Welt und damit einer globalen Bürgerschaft. Auf diese Weise fördert EUROGEO die Entwicklung eines größeren globalen Bewusstseins durch das Medium der Geographie sowie eine Zunahme des gegenseitigen Wissens und Verständnisses.

EUROGEO hat in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen eine große Anzahl von Publikationen herausgegeben und regelmäßig Geographriekonferenzen, -tagungen und -workshops organisiert. Vertreter nationaler und regionaler beruflicher Bildungsvereinigungen waren aktiv an EUROGEO beteiligt.

EUROGEO unterstützt auch diejenigen, die nationale Geographieverbände gründen oder organisieren möchten, sowie diejenigen, die die Geographie als akademische Disziplin und Geographen im Berufsleben fördern.

Es ist offensichtlich, dass räumliche Fähigkeiten und geografische Informationen insbesondere in Cloud-basierten Open-Data-Umgebungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Rollen, die Geografie und Geografen einspielen, werden durch diese neuen Geo-Möglichkeiten herausgefordert. Diejenigen, die sich bei EUROGEO engagieren, versuchen, diese Entwicklungen zu beobachten, zu unterstützen und zu fördern.

EUROGEO ist eine auf Mitgliedschaft basierende Berufsvereinigung, die von einem gewählten Präsidium geleitet wird. Sie ist hauptsächlich in Europa tätig, hat aber zunehmend einen internationalen / globalen Wirkungskreis.

EUROGEO kooperiert mit vielen anderen internationalen Institutionen und Verbänden, darunter die AAG, die SEAGA und die Internationale Geographische Union (IGU).

Seit 1987 hat EUROGEO einen partizipatorischen Status beim Europarat. Im Jahr 2017 verlieh der UN-Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) EUROGEO den besonderen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.

EUROGEO arbeitet an einer Reihe innovativer Aktivitäten und Projekte, von denen viele den Einsatz innovativer digitaler Technologien in verschiedenen Bildungsbereichen umfassen und sich auf das Lernen und Lehren mit Cloud-basierten Werkzeugen konzentrieren. EUROGEO war zudem als Koordinator oder Partner an mehr als 30 großen EU-Projekten in Bereichen beteiligt, die mit digitalen Erasmus-Plus-Projekten zusammenhängen. Die Erasmus+-Projekte von EUROGEO wurden sechsmal als Good Practice ausgezeichnet, darunter GEOLAND, das bei der Endbewertung eine Punktzahl von 96/100 erreichte. Im Jahr 2020 erhielt EUROGEO einen Jean-Monnet-Preis für Verbände für seine langjährige Arbeit zu den Themen Geographie, Bürgerschaft und Demokratie im digitalen Zeitalter.

EUROGEO – mit mehr als 400 Einzel- und Organisationsmitgliedern sowie Verbindungen zu über 12.000 Kontakten in Europa und mehr als 2.000 außerhalb Europas – ist die führende Organisation in Europa für die Ausbildung von Geographielehrerinnen und -lehrern mit internationalem Ansatz, insbesondere für die Fort- und Weiterbildung, was durch eine lange Geschichte von fast 50 Jahren belegt wird.

Finanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des bzw. der Autor(en) und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.